Agnes Krumwiede
Kunst und Politik
03.11.2018

Kundgebung gegen die revisionistische ZFI ("zeitgeschichtliche Forschungsstelle Ingolstadt"

Am 3. 11. hielt die geschichtsrevisionistische ZFI wieder ihre Tagung ab in der Ingolstädter Volkshochschule.
Dieses Mal konfrontierten wir vom Aktionsbündnis "Ingolstadt ist bunt" die ZFI mit einem besonders bunten Protest:
Eine Schauspielerin des Stadttheaters Ingolstadt las antifaschistische Gedichte vor, am Ende sangen alle Telnehmer*innen der Kundgebung gemeinsam "Bella Ciao". Der Donaukurier berichtete über die Kundgebung.
Für die Grünen habe ich eine Rede gegen die ZFI gehalten
 

Meine Rede kann hier nachgelesen werden

21.10.2018

Grußwort an die Delegierten der VVN-BdA

Anlässlich des Delegiertentreffens der VVN-BdA (Landesvereinigung Bayern/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten) wurde ich um ein Grußwort gebeten:

Hier mein Grußwort an die Delegierten der VVN-BdA

Kundgebung gegen die revisionistische ZFI ("Zeitgeschichtliche Forschungsstelle Ingolstadt")

Am 16. Juni 2018 tagte erneut die revisionistische "Zeitgeschichtliche Forschungsstelle Ingolstadt" (ZFI) in der Volkshochschule Ingolstadt. Wir von "Ingolstadt ist bunt" versammelten uns mit Bürgerinnen und Bürgern vor der Volkshochschule zu einer Kundgebung. Der Donaukurier berichtete.

Ich habe für die Grünen eine Rede gehalten,

die hier nachgelesen werden kann

Breiter Protest gegen Abschiebelager und Abschiebehaft in Bayern


Auf Initiative des Bayerischen Flüchtlingsrates haben sich zahlreiche Organisationen und Parteien zusammengeschlossen zum „Bündnis Lagerfreies Bayern“. Ziel ist ein breiter und geschlossener Protest gegen Abschiebelager (ob sie nun Transitzentrum oder ANKER heißen). Mit dabei sind auch der Bayerische Landesverband und der Bezirksverband Oberbayern von Bündnis 90/Die Grünen. Am 15.05.2018 fand in der Immelmann-Kaserne (Bayerisches Transitzentrum Manching/Ingolstadt) ein Pressetermin statt. Im Lager selbst wurden nach einer kurzen Protestaktion von Geflüchteten Gespräche zwischen JournalistInnen und Geflüchteten untersagt. Zeitgleich kamen vor der Kaserne zahlreiche Geflüchtete zu Wort bei der Demonstration des Bündnisses Lagerfreies Bayern. In diesem Bericht schildert Christian Silvester vom Donaukurier seine Eindrücke des Presserundgangs:
Beklemmende Berichte über die Zustände in den Bayerischen Transitzentren häufen sich, diese Lager gelten als „Vorbild“ für die sieben in Bayern geplanten ANKER-Einrichtungen. In meinem Redebeitrag für die Grünen auf der Demonstration schilderte ich u.a., warum diese Lager alles andere sind als ein Vorbild: „Vor kurzem gab es scharfe Kritik an den geplanten ANKER-Einrichtungen von der Gewerkschaft der Polizei. Die Polizei hat keine Lust darauf, als Wachbataillone missbraucht zu werden. Der GdP-Vorsitzende Oliver Malchow versteht nicht, warum die Polizei Menschen bewachen soll, die Asylanträge gestellt haben. Er hat kein Verständnis, warum diesen Menschen ihre Freiheit genommen wird. Das verstehen auch wir nicht. Wir Grünen fordern dezentrale Unterbringung statt Abschottung! Und unabhängige Rechtsberatung für ausnahmslos alle Geflüchteten. Wir fordern Zugang zu regulären Schulen für alle Kinder und Jugendlichen. Wir sind für eine Schließung der Abschiebelager und Abschiebegefängnisse in Bayern. Wir sind gegen eine bundesweite Ausweitung derartiger Masseneinrichtungen, ob sie nun ANKER oder sonstwie heißen. Schon allein die Bezeichnung „ANKER“ ist eine Unverschämtheit. Lager wie dieses Transitzentrum sind kein Vorbild und erst recht kein Anker, sie sind ein Anschlag auf die Menschenrechte, eine Schande für Deutschland, und ein Schlag ins Gesicht für alle, die sich für Integration und ein friedliches Miteinander engagieren!"
Der Donaukurier berichtete über Reaktionen seitens der Parteien auf die Zustände im BayTMI.  Auch „Neues Deutschland“ hat mich zu meiner Einschätzung des Transitzentrums als Modell für die geplanten ANKER-Einrichtungen befragt.

Kundgebung des Aktionsbündnisses "Ingolstadt ist bunt" gegen die ZFI

 

Am 4. November 2017 organisierte das Aktionsbündnis "Ingolstadt ist bunt" eine Kundgebung gegen eine Tagung der revisionistischen "Zeitgeschichtlichen Forschungsstelle Ingolstadt" (ZFI) in der Ingolstädter Volkshochschule. Neben vielen anderen Redner*innen wie unserem Grünen Bezirksrat Joachim Siebler und der ehemaligen Bundstagsabgeordneten Eva Bulling-Schröter ("Die Linke") kritisierte auch ich in meinem Redebeitrag, dass die Stadt Ingolstadt trotz wiederholter Proteste in der Vergangenheit erneut der ZFI städtische Räumlichkeiten für deren Tagung zur Verfügung gestellt hat: "Zum ersten Mal seit dem zweiten Weltkrieg sitzt eine Partei rechts neben der CSU im Bundestag. Eine Partei, die in unserer Stadt ihr bestes Ergebnis in Bayern einfahren konnte. Ingolstadt kommt nicht aus den Schlagzeilen, was Skandale um rechte Gesinnungen betrifft. In Zeiten wie diesen ist es erst recht unverzeihlich, dass die Stadt Ingolstadt der ZFI ein Podium bietet für ihre revisionistischen Thesen. Die Doppelmoral der CSU-Stadtregierung hat Methode: Nach links wird gejammert „Wir wollen die doch hier auch nicht“ und nach rechts wird abgenickt und öffentlicher Raum zur Verfügung gestellt für rechtsextremes Gedankengut. Eine Stadtregierung, die keine klare Kante zeigt gegen Rechts, stärkt die Rechten."

Für mich persönlich war diese Kundgebung auch deshalb von besonderer Bedeutung, da der Gründer der ZFI, Dr. Alfred Schickel, mein ehemaliger Geschichtslehrer am Gnadenthal-Gymnasium war.

 

 

Mein Redebeitrag kann hier nachgelesen werden:

Rede gegen die AfD

Am 23.06.2017 startete die AfD ihren Wahlkampfauftakt ausgerechnet in unserem Stadttheater Ingolstadt, ein Ort, an dem sonst Offenheit und Toleranz gelebt wird.
Unser Aktionsbündnis "Ingolstadt ist bunt" organisierte eine Gegen-Demo, auf der ich für die Grünen eine Rede gehalten habe:

"Vor der Kulisse qualmender Kohlekraftwerke steht die Frau als Gebärmaschine am Bügelbrett, während verzweifelte Menschen an unseren Grenzen abgewiesen werden und aus dem Radio rechte Parolen dröhnen. So schaut das Bild der Zukunft Deutschlands aus, das der AfD vorschwebt. Wir werden nicht zulassen, dass dieses Bild wieder Realität wird!"

 

Das Manuskript meiner Rede gibts hier zum Nachlesen

Demonstration gegen die Abschiebehaftanstalt

Am 14. Mai demonstrierten wir Grünen an der Seite vieler anderer Organisationen  u.a. mit dem Aktionsbündnis "Aktionsbündnis gegen Abschiebehaft Eichstätt" gegen das geplante Abschiebegefängnis in Eichstätt. Mein Redebeitrag auf der Demo hier zum Nachlesen:

lesen

Aktionswochen gegen Abschiebelager

 

Vom 2.-14. März fanden in Ingolstadt die "Aktionswochen gegen Abschiebelager" des Bayerischen Flüchtlingsrates statt, an denen sich neben vielen anderen Organisationen und der Partei "Die Linke" auch wir Grünen in Ingolstadt und vom Bezirksverband Oberbayern beteiligt haben.
Als Vorsitzende des Grünen Bezirksverbandes habe ich zu dem Thema einen Pressetext verfasst und während der Aktionswochen zwei Reden gehalten, diese gibt es neben Links zu Presseberichten zum achlesen auf der Seite des Bezirksverbandes Oberbayern. Regelmäßig aktualisierte Infos rund um das Thema Abschiebelager sind auf der Seite des Bayerischen Flüchtlingsrates zu finden.

(Angaben zum Bild: Flyer-Deckblatt anlässlich unserer Aktionswochen, es zeigt ein Bild aus der Ausstellung "Inside Abschiebelager" des Bayerischen Flüchtlingsrates, welche in den Räumen des Grünen Büros in Ingolstadt im Rahmen der Aktionswochen gezeigt wurde)

Zusammenfassung des Bezirksverbandes Oberbayern
Infos über Abschiebelager beim Bayerischen Flüchtlingsrat

Grüner Neujahrsempfang 2017

Neujahrsempfang des KV Ingolstadt

Beim diesjährigen Neujahrsempfang gab es anstatt Blumen Gemüsekisten (Foto von Veronika Peters, Stadträtin für die Ingolstädter SPD). Zu sehen war eine beeindruckende Fotoausstellung von Laura Haber und Santiago Engelhardt mit Fotos von Geflüchteten aus Syrien. Zu hören gab es neben der wunderbaren Musik einer jungen Singer-Songwriterin und der berührenden Gesangseinlage eines Syrers politische Reden: Von Petra Kleine,der Fraktionsvorsitzenden der Ingolstädter Grünen Stadtratsfraktion, sowie von Dr. Rupert Ebner, unserem Grünen Referenten für Gesundheit, Klimaschutz und Umwelt und von mir.

Hier gehts zu meiner Rede beim Neujahrsempfang

Listenaufstellung der Bayerischen Grünen zur Bundestagswahl 2017

(Foto: Stephan Kaminski)

Auf der Listenaufstellungsversammlung der Bayerischen Grünen bin ich auf Platz 9 angetreten. Dies hatte ich bereits im Vorfeld intern so kommuniziert. Da auch Margarete Bause, die bisherige Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bayerischen Landtag, unvorhergesehen auf Platz 9 kandidierte, war mir klar: Ich habe keine Chance, aber ich werde sie nutzen!

Platz 9 gilt als der letzte „sichere“ Listenplatz.
Aufgrund unterschiedlicher Faktoren, darunter auch dem Regionalproporz, wäre für mich eine Kandidatur auf Listenplatz 11 adäquat erfolglos gewesen. Ich habe mich daher auf der Versammlung entschieden, für keinen weiteren Listenplatz zu kandidieren. Selbstverständlich habe ich mich jedoch bereit erklärt, meinen Namen für einen der hinteren Plätze auf der Bayerischen Landesliste für die Bundestagswahl 2017 zur Verfügung zu stellen. Ich will mich einsetzen für ein starkes Grünes Ergebnis und freue mich auf einen spannenden und engagierten Wahlkampf als Bundestagsdirektkandidatin im Wahlkreis 216.

In meiner Bewerbungsrede betonte ich u.a. die Rolle der Kulturpolitik beim Einsatz für eine offene Gesellschaft:
Viele von Euch kennen mich als Kulturpolitikerin. Manche fragen sich vielleicht: Ist denn grad jetzt Kulturpolitik wichtig?
Präsident Erdogan sagt: „Es gibt Bücher, die sind wirkungsvoller als Waffen.“ Deshalb sperrt er unbequeme Intellektuelle ins Gefängnis.
Und der neue US-Präsident hat kurz nach seiner Wahl Darstellerinnen und Darsteller eines Musicals auf Twitter beschimpft. Der Umgang mit Künstlerinnen und Künstlern ist ein verlässliches Zeichen, wie es um die demokratischen Werte bestellt ist. Auch den Stimmen aus der Kulturszene verdanken wir, dass in unserem Nachbarland ein Rutsch nach rechts Außen verhindert werden konnte! Die Freiheit der Künste mit ihren schillernden, unbequemen und prominenten Köpfen ist eine Bedrohung für alle Feinde der Demokratie!

Hier das Manuskript meiner Bewerbungsrede:

04.04.2016

Mahnwache gegen die AfD

am Freitag, dem 4. März 2016, organisierte das Aktionsbündnis "Ingolstadt ist bunt" eine Mahnwache als Gegenveranstaltung zu einer Versammlung der AfD am Ingolstädter Auwaldsee.
Für die Ingolstädter Grünen, die zu den Bündnispartnern von "Ingolstadt ist bunt" gehören, habe ich eine Rede gehalten.
INTV sendete einen Bericht über die Mahnwache
Meine Rede kann hier gelesen werden: .
 

 

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12.07.2013 Freising

Rede anlässlich des Kulturempfangs der Stadt Freising

von Agnes Krumwiede MdB, kulturpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Sehr geehrte Damen und Herren,

ursprünglich sollte ich heute für Sie Klavier spielen, aber seitdem mein Sohn vor vier Monaten auf die Welt kam, beschränkt sich mein pianistisches Repertoire höchstens auf Kinderlieder. Deshalb besteht mein Beitrag für Sie heute in einer Rede zur Kulturpolitik. Wenn Sie sich jetzt trotzdem lieber Musik wünschen, habe ich dafür natürlich Verständnis:

Musik ist als Kommunikationsform der Sprache weit überlegen. Sie ist eindringlicher und direkter. Aber damit Musik sich frei entfalten kann und damit wir in unserer Gesellschaft die Musik hören, spielen und komponieren können, die uns gefällt – dafür ist das politische Klima entscheidend.

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