Agnes Krumwiede
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Aktuelle Meldungen

Das Kapitel ZFI ist beendet

Die Stadt Ingolstadt verweigert der geschichtsrevisionistischen Zeitgeschichtlichen Forschungsstelle die Vermietung

Wie der Donaukurier am 5. November berichtet, hat die Stadt Ingolstadt der ZFI die Vermietung von Räumen der VHS für deren am 9. November geplante Herbsttagung verweigert. Als Rechtfertigung dieser Entscheidung dient der Stadt Ingolstadt eine Beurteilung der ZFI seitens des Landesamtes für Verfassungsschutz. Alle Details und ein Kommentar hier im Artikel des Donaukuriers.
Diese Entwicklung ist ein großer Erfolg für das Ingolstädter Aktionsbündnis "Ingolstadt ist bunt", das seit Jahren die Tagungen der geschichtsrevisionistischen ZFI in öffentlichen Räumen kritisiert und Kundgebungen gegen die ZFI organisiert hat.

"An Dreistigkeit nicht zu überbieten"

Die geschichtsrevisionistische ZFI tagt am 9. November in öffentlichen Räumen der VHS Ingolstadt

(Foto: Corina Kolbe)

Ausgerechnet am 9. November, dem Jahrestag der Reichspogromnacht, will die geschichtsrevisionistische ZFI ihre Herbsttagung in städtischen Räumen der Ingolstädter Volkshochschule abhalten. Mit Verweis auf die rechtlichen Rahmenbedingung zur Vermietung städtischer Räume, hatte die Stadt bereits wiederholt die Tagungen der ZFI in der Volkshochschule genehmigt. Auf den Termin hat die Stadt jedoch durchaus einen Einfluss.
In einer Pressemitteilung haben daher Cemal Bozoglu, der Sprecher für Strategien gegen Rechtsextremismus der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und ich in meiner Funktion als oberbayerische Vorsitzende der Grünen die Stadt Ingolstadt aufgefordert, den Mietvertrag mit der ZFI aufzulösen. Außerdem fordern wir, die ZFI wieder vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen. Der Donaukurier berichtete.
Als Reaktion darauf wurde ein Leserbrief des ZFI-Vorsitzenden abgedruckt, in dem er mir vorwirft, in "Agitprop-Manier" seit Jahren die ZFI "ungerechtfertigt in die Nähe des Rechtsradikalismus" zu bringen sowie die Bedeutung des 9. Novembers als Jahrestag des Mauerfalls zu verkennen. Außerdem verweist er auf einen Referenten der Tagung, welcher ein "angesehener ... Journalist" sei, ohne dessen Namen zu nennen.

Zu diesem Leserbrief habe ich eine Stellungnahme verfasst, die hier nachzulesen ist:

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Presseecho: Benefizkonzert für Wirbelwind e.V.

Am 5. Juni 2019 fand ein Benefizkonzert mit Lesung für Wirbelwind Ingolstadt e.V im Altstadttheater Ingolstadt statt. Diesen Abend gestaltete ich gemeinsam mit der Schauspielerin Ingrid Cannonier vom Stadttheater Ingolstadt.
Wirbelwind leistet unverzichtbare Arbeit für Gewaltprävention und für die von sexualisierter Gewalt Betroffenen in unserer Region- sehr gerne haben wir dazu beigetragen, diese Arbeit zu unterstützen.
Ingrid Cannonier hat Texte von Marieluise Fleißer und Josef Bierbichler gelesen, in denen Unterdrückung und Ohnmacht auf unterschiedliche Weise thematisiert werden. Ich spielte die "Drei Klavierstücke aus dem Nachlass D 946" von Franz Schubert.

Jesko Schulze-Reimpell, Leiter der Kulturredaktion des Donaukuriers, hat über diesen Abend eine Kritik geschrieben, die hier gelesen werden kann.
"... Und mit ebensolcher zurückhaltenden Würde musizierte Agnes Krumwiede Spätwerke von Franz Schubert, die Klavierstücke D 946. Die Ingolstädterin warf einen milden Blick auf die drei Werke, verlor sich niemals im Nebensächlichen, legte in jede schöne Melodie noch einen Hauch Melancholie, in jeden Wutausbruch im Fortissimo etwas Intimes, Bekenntnishaftes. Wunderbar, eine so ergreifend spielende Pianistin in Ingolstadt zu haben. Man möchte möglichst bald mehr von ihr hören." (Auszug aus der Kritik von Jesko Schulze-Reimpell)

Isabella Kreim berichtete darüber für den Kulturkanal, hier der Link zum Podcast.

 

Ausstellung "WasserWerke" bei den Stadtwerken Schrobenhausen

(Foto von Angelika Schweiger, zu sehen sind auf dem Bild wir drei Künstlerinnen der Ausstellung:
in der Mitte neben mir Angelika Schweiger, rechts Dorina Csiszár)


Am 20. März war die Vernissage unserer Ausstellung "WasserWerke" bei den Stadtwerken Schrobenhausen.
Details zu den Öffnungszeiten, Infos, Fotos und ein Presseecho sind unter der Rubrik Presse hier zu finden.

Vernissage Kunststücke: Hartmut Pfeuffer "Sahara - Raum der Stille"

Im Rahmen der Ausstellungsreihe "KUNSTSTÜCKE" wurden Werke meines kürzlich verstorbenen Onkels Hartmut Pfeuffer in der Städtischen Galerie Harderbastei Ingolstadt gezeigt.
Zur Vernissage am Samstag, 16.03.2019 um 19 Uhr spiele ich die
"Drei Klavierstücke/Impromptus aus dem Nachlass"
D 946 von Franz Schubert. Details über diese Veranstaltung finden Sie hier in der Rubrik Presse.

(Foto: Johannes Hauser)

 

"Ist Kultur ein Groschengrab oder Attraktivitätsmotor?"

Podiumsdiskussion zur Kulturfinanzierung

Am 23.01. fand die erste Podiumsdiskussion zum Thema Stadtidentität im Alf-Lechner-Museum in Ingolstadt statt.
Unter der Moderation von Jesko Schulze-Reimpell, Chefredakteuer des Donaukuriers, diskutierten wir über das Thema Ökonomie und Kultur. Der Bericht im Donaukurier ist hier zu finden

Mein Zwischenruf für die Frankfurter Rundschau

"Bayerns Kulturszene zwischen Abhängigkeit und Aufbegehren"

Foto: Stephan Kaminski

"WAS DARF DIE KUNST?
Bayerns Kulturszene zwischen Abhängigkeit und Aufbegehren"

Am 25. 07. 2018 wurde mein Zwischenruf "Was darf die Kunst?" im Feuilleton der "Frankfurter Rundschau" veröffentlicht. Hier der Link zum Artikel

Darin kommentiere ich das von der Münchner CSU geforderte Demonstrationsverbot für städtische Theater, hinterfrage die Kulturförderpraxis der CSU in einigen bayerischen Städten und gehe der Frage nach, was die CSU-Flüchtlingspolitik mit der Kunst zu tun hat:

"Was die CSU-Flüchtlingspolitik mit der Kunst zu tun hat? So viel wie die Leinwand mit einem Ölgemälde, die optimale Stimmung eines Instrumentes mit der Interpretation von Musik. Nur auf einem gestimmten Flügel kann ein Pianist einen Klavierabend bestreiten. Nur wenn der Untergrund stimmt, kann sich Ölfarbe gemäß der Fantasie des Künstlers entfalten. Dasselbe trifft zu auf den gesellschaftlichen und politischen Kontext. Er ist Grundlage für die freie Entfaltung von Kunst. Eine Politik, die Menschenrechte mit Füßen tritt und tief im braunen Sumpf fischt, gefährdet diese Grundlage. Kunst ist politisch. Weil sie ohne politischen Rahmenbedingungen zur freien Entfaltung der Kunst nicht oder nur sehr unzulänglich möglich ist. Diese Rahmenbedingungen zu bewahren, beinhaltet auch die Kritik an bestehenden Missständen.

„Kunst darf nicht dienen“ heißt es in der „Brüsseler Erklärung“. Sie darf den Machthabenden nicht dienen, sie muss nicht bequem und gefällig sein, um gefördert zu werden. Im besten Fall jedoch dient Kunst: Sie dient dem Wohl der Menschen." (Foto von Stephan Kaminski) 

KLAVIERUNTERRICHT

Weiterleitung auf meine Website als Klavierpädagogin

(Foto: Reinhard Dorn)

Wenn Sie interessiert sind an Klavierunterricht oder auf der Suche sind nach einer qualifizierten Klavierlehrerin für Ihren Nachwuchs, finden Sie alle Informationen auf meiner Website als Klavierpädagogin:
www.klavierunterricht-in-ingolstadt.de

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