Agnes Krumwiede
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(Foto von Tanja Kernweiss)
 

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Aktuelle Meldungen

"Mein Weg"

Porträt auf TV-Ingolstadt

Ein Team von TV-Ingolstadt hat mich im Ingolstädter Kunstmarkt besucht und mich befragt zu meiner Vergangenheit als Bundestagsabgeordnete, zu meinem Weg als Musikerin und Künstlerin. Wer wissen will, wie eine Mozart-Sonate einst die Bundesförderung für eine Tanzstiftung sicherte, warum ich so gerne Stadträtin bin im Ingolstädter Stadtrat als Mitglied meiner Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN, warum wir die Kammerspiele in Ingolstadt unbedingt brauchen und wie ich meine Erfahrungen verarbeite im Zusammenhang mit den Recherchen nach Ingolstädter NS-Opfern:  hier ist der Link zum Beitrag.

(Foto von Tanja Kernweiss)

Kunstmarkt in Ingolstadt

BBK-Kunstmarkt in der Ingolstädter Fußgängerzone

400 qm Ladenfläche machen den KUNSTMARKT  zu einem sehenswerten Ort für zeitgenössische Kunst. Die BBK-Jahresausstellung „aktuell“, die normalerweise in der Galerie in der Harderbastei zu sehen ist, wird für einen 3-monatigen Zeitraum in die Ludwigstraße verlegt.
Auch von mir sind einige Bilder zu sehen und stehen natürlich auch zum Verkauf.
Nähere Infos hier.

Ort. Ludwistraße 3, 85049 Ingolstadt
Öffnungszeiten: Montag-Samstag jeweils von 11-18 Uhr

 

Erinnerungszeichen für Joseph Jakob

Einweihung am 4. Juli 2021

Am 4. Juli wurde ein Erinnerungszeichen (ein Gedenkformat der Stadt München) für das NS-"Euthanasie"-Opfer Joseph Jakob am Portal der St.-Anton-Kirche in Ingolstadt eingeweiht. Joseph Jakob wurde mit sieben Jahren in der NS-Tötungsanstalt Hartheim ermordet. Gemeinsam mit meiner Schwester Dr. Franziska Krumwiede-Steiner haben wir sein Schicksal recherchiert. Der Bruder von Joseph, Heribert Jakob, hat erst durch unsere Recherchen erfahren, dass Joseph von den Nazis im Rahmen der "Aktion T4" ermordet wurde. Heribert Jakob hat das Erinnerungszeichen für seinen Bruder an der St. Anton-Kirche eingesetzt. Der Donaukurier berichtete über das Schicksal von Joseph Jakob, hier ist der Link zum Artikel. Und hier ein Bericht darüber auf München.de.

Auf den Fotos (von Roberto Paskowski):
Mit Heribert Jakob und mit Herrn Strnad (Stadtarchiv München)

Gedenken an die Opfer von NS-"Euthanasie"

Sonderseite im Donaukurier

Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz veranstaltete das Stadttheater Ingolstadt im vergangenen Jahr eine Matinée. Meine Schwester, Dr. Franziska Krumwiede-Steiner, und ich recherchierten dafür NS-Opfer aus Ingolstadt, deren Namen im Rahmen der Veranstaltung verlesen werden sollten. Wir stellten fest, dass u.a. keine Opfer von NS-"Euthanasie" aus Ingolstadt bekannt waren. Mit der Unterstützung von Prof. Annette Eberle und Prof. Dr. Gerrit Hohendorf änderte sich das schnell. Die Erkenntnis, dass in Ingolstadt bis dato nicht nach NS-Opfern aller NS-Opfergruppen geforscht wurde, war ausschlaggebend für einen Ergänzungsantrag der Grünen Stadtratsfraktion.
Das darin geforderte Forschungsprojekt wurde einstimmig vom Ingolstädter Stadtrat verabschiedet und wird voraussichtlich im Juli 2021 starten.
Seit Anfang 2020 arbeite ich zusammen mit Lutz Tietmann, er ist einer der Vorsitzenden der Ingolstädter Gedenkinitiative. Wir konnten dazu beitragen, dass in diesem Jahr erstmals am 18. Januar an die Opfer von NS-"Euthanasie" in Ingolstadt erinnert wurde, in Form einer Sonderseite im Donaukurier.
Am 18. Januar. 1940 fand die erste Deportation im Rahmen der Gasmordaktion "Aktion T4" von der Heil- und Pflegeanstalt Eglfing-Haar bei München in eine Tötungsanstalt statt. Die Hartheim-Deklaration fordert daher einen bundesweiten Gedenktag am 18. Januar, in einigen deutschen Großstädten wurde dieser schon etabliert.

Das NS-"Euthanasieprogramm"
In den Heil -und Pflegeanstalten wurden im Rahmen des nationalsozialistischen „Euthanasie“-Programms zwischen 1939 und 1945 etwa 300.000 psychisch kranke und geistig behinderte Menschen ermordet. Während der sogenannten „Aktion T4“, die zwischen 1939 und 1941 von der Zentrale in der Berliner Tiergartenstraße 4 („T4“) organisiert worden ist, wurden bis 1941 70.273 Menschen in Gaskammern ermordet, darunter 4.200 Kinder. Am 9. Oktober 1939 traf sich die junge „NS-Elite“, um zu besprechen wer wie ermordet werden soll. Daraufhin entstanden sechs Vergasungsanstalten, auch Reichsanstalten genannt. Diese befanden sich in Grafeneck, Brandenburg, Bernburg, Hadamar, Hartheim und Sonnenstein. Vermutlich aufgrund des steigenden Drucks der Bevölkerung auf die Nationalsozialisten und des Protests der Kirchen wurde die „Aktion T4“ am 24. August 1941 offiziell beendet. Die Mordaktionen jedoch gingen in Heil -und Pflegeanstalten unvermindert weiter durch Vernachlässigung, Nahrungsmittelentzug oder überdosierte Medikamentengabe.

Hier die Kurzbiografie von Joseph Jakob, der mit sieben Jahren in der NS-Tötungsanstalt Hartheim ermordet wurde. Demnächst wird für ihn ein Erinnerungszeichen an der St.-Anton-Kirche eingeweiht.
#everynamecounts #weremember - auch in Ingolstadt.

Besuch bei Zilli Schmidt mit Romeo Franz

Gastbeitrag über Zilli Schmidt

Im September habe ich gemeinsam mit dem Grünen Europaabgeordneten Romeo Franz die wunderbare Zilli Schmidt besucht. Gemeinsam mit ihrer Familie hat sie einige Jahre in Ingolstadt gelebt. An der Gnadenthal-Schule hat sie ihren Volksschulabschluss gemacht.
Viele Mitglieder ihrer Familie, darunter auch ihre kleine Tochter, wurden in Auschwitz ermordet. Insgesamt etwa 500.000 Sinti und Roma wurden Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes. 22.700 Sinti und Roma waren von 1941 bis 1944 im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau inhaftiert. 13.000 von ihnen starben an den Haftbedingungen, 4.000 haben überlebt, die übrigen 5.700 wurden in den Gaskammern ermordet. Zilli Schmidt gehört zu denen, die überlebt haben. Über mein Gespräch mit Frau Schmidt habe ich einen Gastbeitrag für den Donaukurier geschrieben, der hier zu lesen ist.

Die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas hat eine ausführliche Biografie über Zilli Schmidt herausgegeben, die hier bestellt werden kann.

06.07.2020

"Gegen das Vergessen"

Gastbeitrag für die "Ingolstädter Stimme"

Bei der Aufarbeitung der Ingolstädter NS-Vergangenheit gibt es enormen Nachholbedarf.
Unser aktueller Grüner Stadtratsantrag u.a. zur Förderung der weiteren Forschung nach Ingolstädter Opfern von NS-"Euthanasie", "Sinti und Roma", sogenannter "Asozialer", "Berufsverbrecher" und "Justizhäftlinge" ist hier zu finden. Hier unser Grüner Antrag, ehemalige Ingolstädter NSDAP-Funktionäre nicht weiterhin unkommentiert auf städtischen Internetseiten und Gedenktafeln als Ehrenbürger der Stadt Ingolstadt zu bezeichnen.

Das Foto zeigt den Innenhof des Schlosses Hartheim bei Linz. In Heil -und Pflegeanstalten wurden im Rahmen des nationalsozialistischen „Euthanasie“-Programms zwischen 1939 und 1945 etwa 300.000 psychisch kranke und geistig behinderte Menschen ermordet. Während der sogenannten „Aktion T4“, die zwischen 1939 und 1941 von der Zentrale in der Berliner Tiergartenstraße 4 („T4“) organisiert worden ist, wurden bis 1941 70.273 Menschen in Gaskammern ermordet, darunter 4.200 Kinder. Am 9. Oktober 1939 traf sich die junge „NS-Elite“, um zu besprechen wer wie ermordet werden soll. Daraufhin entstanden sechs Vergasungsanstalten, auch Reichsanstalten genannt. Diese befanden sich in Grafeneck, Brandenburg, Bernburg, Hadamar, Hartheim und Sonnenstein. Die Katastralgemeinde Hartheim liegt bei Linz in Oberösterreich und gehört zur Gemeinde Alkoven. In Hartheim wurden im Rahmen der „Aktion T4“ 38 Menschen ermordet, die in der Region Ingolstadt geboren wurden und/oder vor der Einweisung in eine Pflege- und Heilanstalt dort ihren Wohnsitz hatten. Nachdem das NS-„Euthanasie“-Programm „Aktion T4“, dem allein in Hartheim mehr als 18.000 Menschen zum Opfer fielen, 1941 endete, wurden bis 1944 in Schloss Hartheim im Rahmen der NS-Aktion „Sonderbehandlung 14f13“ 12.000 KZ-Häftlinge ermordet.
 

Für die "Ingolstädter Stimme" habe ich im Auftrag der Grünen Stadtratsfraktion einen Gastbeitrag zur Erinnerungskultur geschrieben.

Der Gastbeitrag kann hier gelesen werden

Streamingfestival #trotzdemjetzt

Mein Auftritt bei Ingolstadts erstem Streaming-Festival

Am 22.05.2020 ab 19 Uhr fand das durch Corona bedingte erste Live-Stream-Festival statt. Ausgestrahlt wurde über Youtube, Facebook, verschiedene Homepages und auf www.trotzdemjetzt.de.
Neben vielen großartigen regional und überregional bekannten Ingolstädter Musiker*innen aller Sparten durfte auch ich dabei sein mit "Clair de lune" von Claude Debussy. Das gesamte Festival kann hier nachgehört werden (mein Beitrag beginnt ca ab 2:01).
Der Donaukurier berichtete über das Festival.

 

Kommunalwahl 2020 in Ingolstadt

Wahl in den Stadtrat

Am 15. März fanden in Bayern die Kommunalwahlen statt. Bayernweit feierten die Grünen große Erfolge. Ich kandidierte auf Platz 13 der Stadtratsliste von Bündnis 90/Die Grünen und wurde von den Wählerinnen und Wähler um acht Plätze und somit auf Platz 5 vorgewählt.
Ich gehöre nun dem Ingolstädter Stadtrat an und freue mich über diesen Vertrauensvorschuss der Wählerinnen und Wähler. Ich will mein Bestes geben, um den Erwartungen gerecht zu werden und freue mich auf die Zusammenarbeit mit (auch überparteilich) vielen wunderbaren Menschen im neu gewählten Ingolstädter Stadtrat. Überschattet wird die Freude über das tolle Grüne Ergebnis und mein persönliches Ergebnis vom Corona-Virus. Dieses neuartige Virus stellt die Welt auf den Kopf und sorgt dafür, dass aktuell und zukünftig nichts mehr so ist und sein wird, wie zuvor.
Bleibt bzw. bleiben Sie alle gesund!

Über die Initiativen der Grünen Stadtratsfraktion können Sie sich hier informieren.

 

Das Kapitel ZFI ist beendet

Die Stadt Ingolstadt verweigert der geschichtsrevisionistischen Zeitgeschichtlichen Forschungsstelle die Vermietung

Wie der Donaukurier am 5. November berichtet, hat die Stadt Ingolstadt der ZFI die Vermietung von Räumen der VHS für deren am 9. November geplante Herbsttagung verweigert. Als Rechtfertigung dieser Entscheidung dient der Stadt Ingolstadt eine Beurteilung der ZFI seitens des Landesamtes für Verfassungsschutz. Alle Details und ein Kommentar hier im Artikel des Donaukuriers.
Diese Entwicklung ist ein großer Erfolg für das Ingolstädter Aktionsbündnis "Ingolstadt ist bunt", das seit Jahren die Tagungen der geschichtsrevisionistischen ZFI in öffentlichen Räumen kritisiert und Kundgebungen gegen die ZFI organisiert hat.

"An Dreistigkeit nicht zu überbieten"

Die geschichtsrevisionistische ZFI tagt am 9. November in öffentlichen Räumen der VHS Ingolstadt

(Foto: Corina Kolbe)

Ausgerechnet am 9. November, dem Jahrestag der Reichspogromnacht, will die geschichtsrevisionistische ZFI ihre Herbsttagung in städtischen Räumen der Ingolstädter Volkshochschule abhalten. Mit Verweis auf die rechtlichen Rahmenbedingung zur Vermietung städtischer Räume, hatte die Stadt bereits wiederholt die Tagungen der ZFI in der Volkshochschule genehmigt. Auf den Termin hat die Stadt jedoch durchaus einen Einfluss.
In einer Pressemitteilung haben daher Cemal Bozoglu, der Sprecher für Strategien gegen Rechtsextremismus der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und ich in meiner Funktion als oberbayerische Vorsitzende der Grünen die Stadt Ingolstadt aufgefordert, den Mietvertrag mit der ZFI aufzulösen. Außerdem fordern wir, die ZFI wieder vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen. Der Donaukurier berichtete.
Als Reaktion darauf wurde ein Leserbrief des ZFI-Vorsitzenden abgedruckt, in dem er mir vorwirft, in "Agitprop-Manier" seit Jahren die ZFI "ungerechtfertigt in die Nähe des Rechtsradikalismus" zu bringen sowie die Bedeutung des 9. Novembers als Jahrestag des Mauerfalls zu verkennen. Außerdem verweist er auf einen Referenten der Tagung, welcher ein "angesehener ... Journalist" sei, ohne dessen Namen zu nennen.

Zu diesem Leserbrief habe ich eine Stellungnahme verfasst, die hier nachzulesen ist:

lesen

Presseecho: Benefizkonzert für Wirbelwind e.V.

Am 5. Juni 2019 fand ein Benefizkonzert mit Lesung für Wirbelwind Ingolstadt e.V im Altstadttheater Ingolstadt statt. Diesen Abend gestaltete ich gemeinsam mit der Schauspielerin Ingrid Cannonier vom Stadttheater Ingolstadt.
Wirbelwind leistet unverzichtbare Arbeit für Gewaltprävention und für die von sexualisierter Gewalt Betroffenen in unserer Region- sehr gerne haben wir dazu beigetragen, diese Arbeit zu unterstützen.
Ingrid Cannonier hat Texte von Marieluise Fleißer und Josef Bierbichler gelesen, in denen Unterdrückung und Ohnmacht auf unterschiedliche Weise thematisiert werden. Ich spielte die "Drei Klavierstücke aus dem Nachlass D 946" von Franz Schubert.

Jesko Schulze-Reimpell, Leiter der Kulturredaktion des Donaukuriers, hat über diesen Abend eine Kritik geschrieben, die hier gelesen werden kann.
"... Und mit ebensolcher zurückhaltenden Würde musizierte Agnes Krumwiede Spätwerke von Franz Schubert, die Klavierstücke D 946. Die Ingolstädterin warf einen milden Blick auf die drei Werke, verlor sich niemals im Nebensächlichen, legte in jede schöne Melodie noch einen Hauch Melancholie, in jeden Wutausbruch im Fortissimo etwas Intimes, Bekenntnishaftes. Wunderbar, eine so ergreifend spielende Pianistin in Ingolstadt zu haben. Man möchte möglichst bald mehr von ihr hören." (Auszug aus der Kritik von Jesko Schulze-Reimpell)

Isabella Kreim berichtete darüber für den Kulturkanal, hier der Link zum Podcast.

 

Ausstellung "WasserWerke" bei den Stadtwerken Schrobenhausen

(Foto von Angelika Schweiger, zu sehen sind auf dem Bild wir drei Künstlerinnen der Ausstellung:
in der Mitte neben mir Angelika Schweiger, rechts Dorina Csiszár)


Am 20. März war die Vernissage unserer Ausstellung "WasserWerke" bei den Stadtwerken Schrobenhausen.
Details zu den Öffnungszeiten, Infos, Fotos und ein Presseecho sind unter der Rubrik Presse hier zu finden.

Vernissage Kunststücke: Hartmut Pfeuffer "Sahara - Raum der Stille"

Im Rahmen der Ausstellungsreihe "KUNSTSTÜCKE" wurden Werke meines kürzlich verstorbenen Onkels Hartmut Pfeuffer in der Städtischen Galerie Harderbastei Ingolstadt gezeigt.
Zur Vernissage am Samstag, 16.03.2019 um 19 Uhr spiele ich die
"Drei Klavierstücke/Impromptus aus dem Nachlass"
D 946 von Franz Schubert. Details über diese Veranstaltung finden Sie hier in der Rubrik Presse.

(Foto: Johannes Hauser)

 

KLAVIERUNTERRICHT

Weiterleitung auf meine Website als Klavierpädagogin

(Foto: Reinhard Dorn)

Meine Website als Klavierpädagogin:
www.klavierunterricht-in-ingolstadt.de

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