Kundgebung des Aktionsbündnisses "Ingolstadt ist bunt" gegen die ZFI

 

Am 4. November organisierte das Aktionsbündnis "Ingolstadt ist bunt" eine Kundgebung gegen eine Tagung der revisionistischen "Zeitgeschichtlichen Forschungsstelle Ingolstadt" (ZFI) in der Ingolstädter Volkshochschule. Neben vielen anderen Redner*innen wie unserem Grünen Bezirksrat Joachim Siebler und der ehemaligen Bundstagsabgeordneten Eva Bulling-Schröter ("Die Linke") kritisierte auch ich in meinem Redebeitrag, dass die Stadt Ingolstadt trotz wiederholter Proteste in der Vergangenheit erneut der ZFI städtische Räumlichkeiten für deren Tagung zur Verfügung gestellt hat: "Zum ersten Mal seit dem zweiten Weltkrieg sitzt eine Partei rechts neben der CSU im Bundestag. Eine Partei, die in unserer Stadt ihr bestes Ergebnis in Bayern einfahren konnte. Ingolstadt kommt nicht aus den Schlagzeilen, was Skandale um rechte Gesinnungen betrifft. In Zeiten wie diesen ist es erst recht unverzeihlich, dass die Stadt Ingolstadt der ZFI ein Podium bietet für ihre revisionistischen Thesen. Die Doppelmoral der CSU-Stadtregierung hat Methode: Nach links wird gejammert „Wir wollen die doch hier auch nicht“ und nach rechts wird abgenickt und öffentlicher Raum zur Verfügung gestellt für rechtsextremes Gedankengut. Eine Stadtregierung, die keine klare Kante zeigt gegen Rechts, stärkt die Rechten."

Für mich persönlich war diese Kundgebung auch deshalb von besonderer Bedeutung, da der Gründer der ZFI, Dr. Alfred Schickel, mein ehemaliger Geschichtslehrer am Gnadenthal-Gymnasium war.

 

 

 

» Mein Redebeitrag kann hier nachgelesen werden:

Klare Kante gegen Rechts!

Ein Kommentar zum Wahldebakel der CSU in Ingolstadt

Nirgendwo sonst in Bayern hat die CSU so hohe Verluste hinnehmen müssen wie in Horst Seehofers Heimat Ingolstadt. Nicht nur deshalb steht Ingolstadt seit dem Wahlabend im Fokus des bundesweiten Medieninteresses: 15,3 Prozent für die AfD – mit diesem Ergebnis ist Ingolstadt „Spitzenreiter“ unter den bayerischen Großstädten. Besonders hoch liegt der AfD-Anteil im Stadtteil Gerolfing, wo sich das Wohnhaus des Ministerpräsidenten befindet. Dieser erklärte gegenüber dem Bayerischen Rundfunk, das Wahldebakel in seiner Heimatstadt sei auf die „besondere Situation" zurückzuführen: „... Das hat mit der Kommunalpolitik zu tun." CSU-Oberbürgermeister Lösel betonte auf Nachfrage des Donaukuriers, der Ministerpräsident habe sich dabei ausschließlich auf den hohen Migrantenanteil und das Abschiebelager in Ingolstadt/Manching bezogen.

 

 

» Mein Kommentar dazu HIER

"Der Skandal ist nicht nur das Plakat"

Kommentar anlässlich der Entscheidung des Verwaltungsgerichts wegen der NPD-Plakate

Ein Kommentar von Agnes Krumwiede (Bundestagskandidatin für Bündnis 90 / DIE GRÜNEN) und Roland Meier (Bundestagskandidat für „Die Linke“) Das NPD-Plakat darf hängen bleiben, so lautet die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes. Ein „Erfolg" für die Stadt Ingolstadt, die gegen zwei Anträge zum sofortigen Entfernen dieser Plakate geklagt hat, ist das nicht. Fassungsloses Unverständnis über das Taktieren der Stadt bleibt. 

» Weiterlesen

"Haltung geht anders"

Bundestagskandidaten kritisieren Ingolstadts Oberbürgermeister Lösel

Stellungnahme von Roland Meier, die Linke, und Agnes Krumwiede, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, anlässlich des Begründungsschreibens der Stadt Ingolstadt gegen den Antrag auf Abhängen der NPD-Plakate "Mehr Geld für die Oma statt für Sinti&Roma".

» Weiterlesen

"NPD-Plakate unverzüglich entfernen"

Bundestagskandidatin Agnes Krumwiede beantragt einstweilige Verfügung beim Verwaltungsgericht München

Pressemitteilung des Kreisverbandes Ingolstadt von Bündnis 90/DIE GRÜNEN anlässlich der Strafanzeige seitens der Stadt wegen des NPD-Plakates „Geld für die Oma statt für Sinti & Roma“ 

» Weiterlesen:

"Volksverhetzend und diskriminierend"

Gemeinsame Presseerklärung der Bundestagsdirektkandidierenden von SPD, die Linke und Grüne im Wahlkreis 216

Anlässlich der in Ingolstadt plakatierten NPD-Bundestagswahlplakate „Geld für die Oma statt für Sinti & Roma“ erklären Agnes Krumwiede (Bundestagskandidatin für Bündnis 90/DIE GRÜNEN), Roland Meier (Bundestagskandidat für Die Linke) und Prof. Dr. Werner Widuckel (Bundestagskandidat für die SPD):

» Weiterlesen:

Rede gegen die AfD

Am 23.06.2017 startete die AfD ihren Wahlkampfauftakt ausgerechnet in unserem Stadttheater Ingolstadt, ein Ort, an dem sonst Offenheit und Toleranz gelebt wird.
Unser Aktionsbündnis "Ingolstadt ist bunt" organisierte eine Gegen-Demo, auf der ich für die Grünen eine Rede gehalten habe:

"Vor der Kulisse qualmender Kohlekraftwerke steht die Frau als Gebärmaschine am Bügelbrett, während verzweifelte Menschen an unseren Grenzen abgewiesen werden und aus dem Radio rechte Parolen dröhnen. So schaut das Bild der Zukunft Deutschlands aus, das der AfD vorschwebt. Wir werden nicht zulassen, dass dieses Bild wieder Realität wird!"

 

 

» Das Manuskript meiner Rede gibts hier zum Nachlesen

"FRUCHTBAR" im Café Kuttenreich

Bis September sind drei Teile meiner "FRUCHTBAR" im Café Kuttenreich (Lessingstraße 61, Ingolstadt) zu sehen.

Jahresausstellung des BBK Obb.Nord und Ingolstadt mit dem Künstlernetzwerk Föhn e.V.

Wer schon immer mal eine echte "Rampensau" (großartige witzige Tierskulpturen von Ilse Bill vom Künstlernetzwerk Föhn e.V.) sehen wollte: Diese und andere künstlerische Raritäten sind noch bis zum 4.06. in der Städtischen Galerie Harderbastei ausgestellt.
Auch von mir ist ein Werk dabei: Das vierteilige Werk "FRUCHTBAR" über das Anrdrea Hammerl für den Donaukurier (Ausgabe vom 15.05.2017) schrieb: "Im Nebenraum springen Agnes Krumwiedes Apfel, Mandarine, Pflaume und Nektarine, alle vier gebannt in Öl auf gerostetem Blech, den Betrachter regelrecht an..."

Harderbastei - Städtische Galerie
Oberer Graben 55
85049 Ingolstadt

Demonstration gegen die Abschiebehaftanstalt

Am 14. Mai demonstrierten wir Grünen an der Seite vieler anderer Organisationen  u.a. mit dem Aktionsbündnis "Aktionsbündnis gegen Abschiebehaft Eichstätt" gegen das geplante Abschiebegefängnis in Eichstätt. Mein Redebeitrag auf der Demo hier zum Nachlesen:

» lesen

Grüner Neujahrsempfang 2017

Neujahrsempfang des KV Ingolstadt

Beim diesjährigen Neujahrsempfang gab es anstatt Blumen Gemüsekisten (Foto von Veronika Peters, Stadträtin für die Ingolstädter SPD). Zu sehen war eine beeindruckende Fotoausstellung von Laura Haber und Santiago Engelhardt mit Fotos von Geflüchteten aus Syrien. Zu hören gab es neben der wunderbaren Musik einer jungen Singer-Songwriterin und der berührenden Gesangseinlage eines Syrers politische Reden: Von Petra Kleine,der Fraktionsvorsitzenden der Ingolstädter Grünen Stadtratsfraktion, sowie von Dr. Rupert Ebner, unserem Grünen Referenten für Gesundheit, Klimaschutz und Umwelt und von mir.

» Hier gehts zu meiner Rede beim Neujahrsempfang

Listenaufstellung der Bayerischen Grünen zur Bundestagswahl 2017

(Foto: Stephan Kaminski)

Auf der Listenaufstellungsversammlung der Bayerischen Grünen bin ich auf Platz 9 angetreten. Dies hatte ich bereits im Vorfeld intern so kommuniziert. Da auch Margarete Bause, die bisherige Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bayerischen Landtag, unvorhergesehen auf Platz 9 kandidierte, war mir klar: Ich habe keine Chance, aber ich werde sie nutzen!

Platz 9 gilt als der letzte „sichere“ Listenplatz.
Aufgrund unterschiedlicher Faktoren, darunter auch dem Regionalproporz, wäre für mich eine Kandidatur auf Listenplatz 11 adäquat erfolglos gewesen. Ich habe mich daher auf der Versammlung entschieden, für keinen weiteren Listenplatz zu kandidieren. Selbstverständlich habe ich mich jedoch bereit erklärt, meinen Namen für einen der hinteren Plätze auf der Bayerischen Landesliste für die Bundestagswahl 2017 zur Verfügung zu stellen. Ich will mich einsetzen für ein starkes Grünes Ergebnis und freue mich auf einen spannenden und engagierten Wahlkampf als Bundestagsdirektkandidatin im Wahlkreis 216.

In meiner Bewerbungsrede betonte ich u.a. die Rolle der Kulturpolitik beim Einsatz für eine offene Gesellschaft:
Viele von Euch kennen mich als Kulturpolitikerin. Manche fragen sich vielleicht: Ist denn grad jetzt Kulturpolitik wichtig?
Präsident Erdogan sagt: „Es gibt Bücher, die sind wirkungsvoller als Waffen.“ Deshalb sperrt er unbequeme Intellektuelle ins Gefängnis.
Und der neue US-Präsident hat kurz nach seiner Wahl Darstellerinnen und Darsteller eines Musicals auf Twitter beschimpft. Der Umgang mit Künstlerinnen und Künstlern ist ein verlässliches Zeichen, wie es um die demokratischen Werte bestellt ist. Auch den Stimmen aus der Kulturszene verdanken wir, dass in unserem Nachbarland ein Rutsch nach rechts Außen verhindert werden konnte! Die Freiheit der Künste mit ihren schillernden, unbequemen und prominenten Köpfen ist eine Bedrohung für alle Feinde der Demokratie!

» Hier das Manuskript meiner Bewerbungsrede:

"Was bleibt" Laudatio von Jesko Schulze-Reimpell

Laudatio von Jesko Schulze-Reimpell anlässlich meiner Ausstellung in der städtischen Galerie "Rathausfletz" in Neuburg an der Donau

Foto mit freundlicher Genehimgung von Volker Möller

Am Sonntag, 2. Oktober, wurde meine Ausstellung "Was bleibt" in der Städtischen Galerie Neuburg ("Rathausfletz") eröffnet. Jesko Schulze-Reimpell (Leitung Kulturredaktion Donaukurier) hat eine Laudatio verfasst, krankheitsbedingt konnte er nicht persönlich anwesend sein. Nach der Begrüßung von Oberbürgermeister Dr. Bernhard Gmehling wurde die Laudatio von Kulturamtschefin Kathrin Jacobs vorgetragen. Hier kann sie nachgelesen werden:

» Laudatio von Jesko Schulze-Reimpell

"Was bleibt"

Ölbilder und Zeichnungen von Agnes Krumwiede

in der Städtischen Galerie Neuburg
Rathausfletz, Karlsplatz A12
86633 Neuburg an der Donau

Ausstellungsdauer: 02. Oktober 2016 bis 30. Oktober 2016.
Öffnungszeiten: dienstags bis freitags von 17 bis 19 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 11 bis 19 Uhr

.

Aufstellung zur Direktkandidatin im Wahlkreis 216 zur Bundestagswahl 2017 für Bündnis 90 / DIE GRÜNEN

 

Am 30.09. hat im Grünen Büro in Ingolstadt die Aufstellung der/des Direktkandidat*in für die Bundestagswahl 2017 stattgefunden. Die anwesenden Mitglieder im Wahlkreis 216 haben mir dafür im ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit ihr Votum gegeben. Ich freue mich sehr über das Vertrauen und die Unterstützung meiner Kandidatur auf einem aussichtsreichen Listenplatz bei der bayerischen Listenaufstellungsversammlung Anfang Dezember in Augsburg.
(Foto mit freundlicher Genehmigung von Alexander Merkouris)

 

 

KLAVIERUNTERRICHT

Weiterleitung auf meine Website als Klavierpädagogin

Wenn Sie interessiert sind an Klavierunterricht bei mir oder auf der Suche sind nach einer qualifizierten Klavierlehrerin für Ihren Nachwuchs, finden Sie alle Informationen auf meiner Website. Hier gelangen Sie zu meiner Website als Klavierpädagogin:

» lesen

Grüner Bezirksverband Oberbayern gegründet

Markus Büchler aus Oberschleißheim und ich wurden als Vorsitzende gewählt

Am 10. Oktober wurde in Neufahrn der Bezirksverband Oberbayern gegründet.
Bislang gab es sechs grüne Bezirksverbände in Bayern.
Eine der wichtigsten Funktionen der grünen Bezirksverbände ist die Listenaufstellung für Landtags- und Bezirkstagswahlen.

» lesen

Antrag "Kulturarbeit von und mit Geflüchteten fördern"

Beschluss auf der LDK in Bad Windsheim von Bündnis 90 /Die Grünen

Die Delegierten der LDK am 17./18. Oktober von Bündnis 90 /Die Grünen haben u.v.a. auch einen Antrag des Landesarbeitskreises (LAK) Kultur zur Förderung von Kulturprojekten mit und von Geflüchteten beschlossen. Als eine der Sprecher*innen dieses LAK haben ich diesen Antrag eingebracht.

» lesen

WERKE DER BILDENDEN KUNST

Unter der Rubrik "Malerei und Zeichnungen" finden Sie eine Auswahl aktueller und etwas älterer Werke von mir

12.07.2013  

Freising

Rede anlässlich des Kulturempfangs der Stadt Freising

von Agnes Krumwiede MdB, kulturpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Sehr geehrte Damen und Herren,

ursprünglich sollte ich heute für Sie Klavier spielen, aber seitdem mein Sohn vor vier Monaten auf die Welt kam, beschränkt sich mein pianistisches Repertoire höchstens auf Kinderlieder. Deshalb besteht mein Beitrag für Sie heute in einer Rede zur Kulturpolitik. Wenn Sie sich jetzt trotzdem lieber Musik wünschen, habe ich dafür natürlich Verständnis:

Musik ist als Kommunikationsform der Sprache weit überlegen. Sie ist eindringlicher und direkter. Aber damit Musik sich frei entfalten kann und damit wir in unserer Gesellschaft die Musik hören, spielen und komponieren können, die uns gefällt – dafür ist das politische Klima entscheidend.

» lesen

Foto von Carolin Weinkopf

Künstler an die Schulen