30.04.2010  

Pressemitteilung

Anbau der Genkartoffel Amflora verbieten!

Anlässlich der Landwirtschaftsminister-Konferenz in Plön (Schleswig-Holstein) erklärt Agnes Krumwiede, des Wahlkreises Ingolstadt, Neuburg-Schrobenhausen, Eichstätt:

„Der Chemiekonzern BASF betreibt im mecklenburgischen Zepkow auf einer Fläche von 15 Hektar den deutschlandweit einzigen kommerziellen «Amflora»-Anbau.

Aktuelle Rechtsgutachten der Umweltschutzorganisation Greenpeace belegen, dass Bundesagrarministerin Aigner den «Amflora»-Anbau in Deutschland untersagen muss, da die EU-Kommission mit der Zulassung der Genkartoffel gegen die Freisetzungsrichtlinie und damit gegen europäisches Recht verstoßen habe. Die Genkartoffel enthält ein gesundheitsgefährdendes Antibiotika-Resistenz-Gen und hätte deshalb nicht für den Anbau zugelassen werden dürfen.

Zudem widerspricht die im März erfolgte Zulassung EU-Recht, weil mögliche ökologische Risiken nur unzureichend geprüft worden sind. Mit ihrer derzeitigen Agrarpolitik manifestiert die Bundesregierung die Gentechnik in der deutschen Landwirtschaft. Ich fordere Bundesagrarministerin Ilse Aigner hiermit auf, den Anbau der Genkartoffel Amflora zu verbieten.”

« zurück