“In sieben Bundesländern, darunter Bayern, wurde mit Genmais NK603 verunreinigter Mais als Saatgut verkauft und versehentlich ausgesät. Aus einem Report der französischen Expertengruppe CRIIGEN, den die Umweltorganisation Greenpeace vorstellte ergab sich, dass dieser möglicherweise gesundheitsgefährlich ist. Im Mittelpunkt des Reports steht eine Fütterungsstudie, bei der Ratten über 90 Tage mit NK 603 gefüttert und mit Tieren verglichen wurden, die herkömmlichen Mais erhalten hatten. Dabei ergaben sich bei den Tieren mit Gen-Mais im Futter rund 70 statistisch signifikante Änderungen. Sie betrafen Blut- und Urinwerte ebenso wie das Gewicht von Hirn, Herz und Leber.
Betroffen sind von dem “bisher größten Gentechnik-Saatgutskandal in Deutschland” in Bayern 800 Hektar in Oberbayern und Unterfranken, deutschlandweit 3000 Hektar. Die Panne wurde erst 5 Wochen nach der Aussaat bekannt. Diese muss nun umgepflügt werden. Die betroffenen Landwirte müssen mit finanziellen Einbußen in Millionenhöhe rechnen.
Ich fordere die bayerischen Behörden hiermit auf, die Nulltoleranzgrenze für Genmais durchzusetzen und strikt zu überwachen!”
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