Für das Bestehen unseres demokratischen Systems ist Musikförderung notwendig: Denn Eigeninitiative und Spaß am Mitgestalten werden durch kreative Bildungsinhalte besser erlernt als durch einseitigen Schwerpunkt auf unreflektierte Wissensspeicherung. Am Musikunterricht Zeit und Mittel im Lehrplan einzusparen, ist der falsche Weg in die Zukunft.
Musik ist Ausdruck und Provokateur unserer Emotionen und gehört als seelisches Lebenselixier zu den Grundbedürfnissen einer Gesellschaft.
Von Kindheit an werden Selbstbewusstsein, Motivation und Persönlichkeitsentwicklung durch aktive Teilhabe an Musik positiv beeinflusst. Musik kann Kreativität fördern und erweitert unseren Gefühlshorizont.
Eine Gesellschaft, die ideelle Werte wie Musik und Kunst nicht schätzt, wird am rein materiell definierten Wachstumsparadigma verzweifeln und seelisch verwahrlosen. “Wer Musik macht, lernt nicht zu hassen. Wer Musik macht, lernt zu hören, zuzuhören und zu denken.” (Isaac Stern)
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