Kulturpolitik - Urheberrecht

05.06.2012  

Kommentar zur GEMA-Tarifreform

„Wenn die Musik ausgeht, gehen auch bald die Lichter aus“

Grundsätzlich sind die Bestrebungen der GEMA, ihren Tarifkatalog zu vereinfachen, zu begrüßen. Von vielen Seiten wurde der bisher elf Tarifkategorien umfassende Katalog als zu kompliziert und intransparent kritisiert. Die jetzt angekündigte Zusammenfassung auf zwei Tarife – für Livemusik und für Tonträger - verfehlt in ihrer Gestaltung jedoch das Ziel einer gerechten und mit den Interessen von Veranstaltern vereinbaren Ausgewogenheit:

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21.05.2012  

© 2012 ff.

von links: Nina George, Züli Aladağ, Agnes Krumwiede

Am 21.05.2012 lud die Heinrich Böll Stiftung zu einer Podiumsdiskussion über die Fragen des URheberrechts, und was es für Künstlerinnen und Künstler bedeutet. Ein sehr interessantes Input-Referat des Konsumtenpsychologen Sebastian Haupt über die Tücken der Kommunikation zu Künstlerrechten bildete den Einstieg in die Diskussion.

Auf dem Podium Diskutierten anschließend Nina George (Autorin), Züli Aladağ (Regiesseur und Filmproduzent), Mario Rehse (Bitkom) und Uli Reuter (Komponist) unter der Leitung von Agnes Krumwiede.

Gastbeitrag in der TAZ

Keine Angst vor dem Shitstorm

URHEBERRECHTSDEBATTE Die Rechte von Urhebern, Künstlern und Kreativen müssen geschützt werden: Die grüne Bundestagsabgeordnete Agnes Krumwiede über geistiges Eigentum, Populismus und demagogische Panikmache in Zeiten des Internets

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Beitrag zum Jahrbuch der Kulturpolitschen Gesellschaft

Für das Jahrbuch der kulturpolitischen Gesellschaft habe ich einen Beitrag mit dem Titel "Fortschritt in Richtung Nachhaltigkeit" zum Thema "Digitalisierung und Internet" verfasst.

Der Beitrag ist hier zu finden »

16.09.2011  

Pressemitteilung

EU stärkt die Rechte von Künstlerinnen und Künstlern

Anlässlich des Beschlusses der EU-Minister, die Schutzfristen für Tonträger von 50 auf 70 Jahre zu verlängern, erklärt Agnes Krumwiede, Sprecherin für Kulturpolitik Bündnis 90/Die Grünen:

Die Diskussionen um die Neuausrichtung des Urheberrechts im digitalen Zeitalter haben in letzter Zeit auch vor den Schutzfristen nicht Halt gemacht. Ich begrüße ausdrücklich, dass in Brüssel jetzt ein klares Bekenntnis zur Beibehaltung des Prinzips der Schutzfristen beschlossen wurde - wenn auch zunächst nur für das Leistungsschutzrecht.

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30.06.2011  

Rede im Plenum

Ratifizierung des UNESCO Übereinkommens zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes (zu Protokoll)

Sehr geehrter Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen,    

im Jahr 2003 hat die UNESCO das Übereinkommen zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes verabschiedet. In Kombination mit der UNESCO-Konvention zu Schutz und Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen sowie zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt ist das Übereinkommen zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes die logische Ergänzung.

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21.05.2012  

3sat.online - Mediathek

Kulturzeit extra: Strg C

Kommentar zum Urheberrecht von Agnes Krumwiede

Jutta Heeß hat für das Kulturzeit extra "Strg C" am 21.05.2012 auf 3Sat ein Kommentar von mir zur aktuellen Debatte um das Urheberrecht eingeholt.

Informationen zum Urheberrecht

Die Diskussion um das Urheberrecht empfinden viele als kompliziert und schwer zu durchschauen. Deshalb habe ich einige Hintergründe und Infos zum Urheberrecht sowie die aus kulturpolitischer Perspektive wesentlichen politischen Herausforderungen zusammengefasst. Nicht jedes Detail der aktuellen Debatte wird mit diesem Infotext abgedeckt, aber er bietet einen Überblick und soll Impulse geben zum weiteren Diskurs.

Das Informationspapier zum Urheberrecht finden Sie hier »

 Creative Commons Lizenzvertrag
Informationen zum Urheberrecht von Agnes Krumwiede MdB steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Unported Lizenz.

14.12.2011  

Pressemitteilung

Grüne fordern Ausbau und solides Fundament für die Deutsche Digitale Bibliothek

Anlässlich des durch die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen verabschiedeten Antrags zum Ausbau der Deutschen Digitalen Bibliothek erklärt Agnes Krumwiede, Sprecherin für Kulturpolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:

Der Aufbau der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) ist ein Zukunftsprojekt von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Bisher gibt es von Seiten der Bundesregierung keine verbindliche Digitalisierungsstrategie. Dazu zählen das Anlegen eines nationalen Registers über bereits digitalisierte Werke im Rahmen der DDB, ebenso wie die koordinierte Zusammenarbeit mit der Europeana.

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05.12.2011  

Boersenblatt.net

Der Wert kultureller Inhalte ist oft höher als ihr Preis

Interview: Michael Roesler-Graichen

05.12.2011 Interview mit Agnes Krumwiede, Bündnis 90/Die Grünen
"Der Wert kultureller Inhalte ist oft höher als ihr Preis"

Der Leitantrag der Grünen zur Netzpolitik mit radikalen Forderungen zum Urheberrecht sorgte für Proteste – in der Kulturszene und in der Partei selbst. Im vorläufigen Beschluss des Kieler Parteitags wurde der Vorschlag, die Schutzfrist für Werke auf fünf Jahre zu verkürzen, gestrichen. Boersenblatt.net sprach mit Agnes Krumwiede, Sprecherin für Kulturpolitik der Grünen-Bundestagsfraktion.

Interview: Michael Roesler-Graichen

» Das Interview ist hier zu finden

30.06.2011  

Rede im Plenum

Digitalisierung des kulturellen Erbes (zu Protokoll)

Sehr geehrter Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Ende 2011 soll die Deutsche Digitale Bibliothek  (DDB) in Betrieb gehen und an die Europäische Digitale Bibliothek „Europeana“ angegliedert werden. Die Erstellung der DDB ist von einschneidender Bedeutung für unsere Kultur- und Wissenschaftsnation. Unser kulturelles Erbe, wissenschaftliche ebenso wie literarische Werke sollen über das Internet für jeden in Deutschland erreichbar sein. Die DDB wird den wissenschaftlichen und kulturellen Austausch entscheidend fördern und erleichtern.

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