06.07.2010  

Kulturpolitik

Potentiale der Soziokultur

Positionspapier

Im schematischen kommerziellen „Kosten-Nutzen-Denken“ wird der psychologische, integrative und soziale Wert von Soziokultur gerne übersehen. Dabei hat die Soziokultur eine elementare, gesellschaftspolitische Relevanz: Ihre Bandbreite umfasst Jugendprojekte, kulturelle und politische Bildungsarbeit über Sozial- und Integrationsarbeit bis hin zur Seniorenarbeit. Für den kulturellen Dialog zwischen den Generationen, Nationalitäten und sozialen Schichten ist die Soziokultur von elementarer Bedeutung.

19.05.2010  

Kulturpolitik

Soziokultur– kulturelle Teilhabe für alle Menschen

Stellungnahme für die Zeitschrift Soziokultur der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. - Ausgabe 2/10

Im ehemaligen Gebäude der SS in Nürnberg befindet sich der „Z-Bau“, das Kulturzentrum in Nürnberg. Wo während des Dritten Reichs SS-Offiziere das Grauen organisierten, schmücken heute ausdrucksstarke Graffitis die Wände, haben Artisten einen Raum zum Trainieren und Künstler ihre Ateliers. An kaum einem Ort gibt es solch eine Koexistenz der Künste wie an soziokulturellen Zentren. Die aufeinander treffenden Kulturbereiche sind eine Inspirationsquelle für Künstlerinnen und Künstler.

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17.03.2010  

Kulturpolitik

Stellungnahme zum Haushalt des BKM 2010

„Kulturelle Vermittlung“: Chance oder Feigenblatt?

Im Kulturhaushalt 2010 werden 2 Mio EUR für den Posten „Kulturelle Vermittlung“ angegeben.

Aus dem Bericht zum Titelansatz „Kulturelle Vermittlung“ erschließen sich positive Ansätze, es sollen „Rahmenbedingungen [geschaffen werden], in denen Kunst Wertschätzung erfährt“ und „Modellprojekte [gefördert werden], die der Verbesserung der kulturellen Bildungs- und Vermittlungsarbeit dienen“. Allein das „wie“ bleibt leider auf der Strecke. Als Kriterium eines förderungswürdigen Projektes wird „gesamtstaatliche Bedeutung“ angegeben durch „bundesweite Ausstrahlung“.

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12.03.2010  

Kulturpolitik

Ausstellungsvergütung

Der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler bat um eine Stellungnahme zum Thema Ausstellungsvergütung:

KomponistInnen oder AutorInnen erhalten bei der Aufführung ihrer Werke Tantiemen, ReproduzentInnen – Musiker oder Schauspieler – eine Gage. Der bildenden Kunst jedoch wird das Stigma „Brotlose Kunst“ erhalten bleiben, wenn MalerInnen weiterhin in der Honorierung ihrer Arbeit schlechter gestellt werden als KollegInnen anderer Kultur-Bereiche.

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Kulturpolitik

Für ein neues, kreatives Denken

Ich bin überzeugt von der Notwendigkeit eines neuen Denkens und möchte mich deshalb im Bundestag für mehr kreative Bildungsinhalte einsetzen. Um den komplexen Herausforderungen unserer Zeit gerecht zu werden, brauchen wir Menschen, die mit Fantasie und sozialen Kompetenzen ausgestattet sind. Motivation zu eigenständigem, flexiblen Denken und die Vermittlung von Problemlösungs- und Lebenskompetenzen sollten im Zentrum eines Bildungssystems der Zukunft stehen.

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14.04.2010  

Kulturpolitik

Warum die Kultur unsere Hilfe braucht

Artikel für die Bayrische Staatszeitung am 26.03.2010

Die kommunalen Haushalte leiden unter den Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise. Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte- und Gemeindebund warnen außerdem vor „Einnahmeausfällen, die nicht verkraftbar“ sind durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz. Zum Sparen gezwungen, kürzen die Kommunen bei den freiwilligen Leistungen. Davon betroffen sind viele Bereiche der Kultur.

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16.03.2010  

Kulturpolitik

Gegen den Abbau von Musikstunden an Schulen

Unterstützung des offenen Briefs von Berliner Dirigenten und Intendanten (u.a. Sir Simon Rattle und Daniel Barenboim) an Schulsenator Zöllner gegen den Abbau von Musikstunden an Schulen

Aktuelle Meldungen berichten von „Überalterung“ des Klassik-Publikums. Experten befürchten einen drastischen Rückgang von Konzertbesuchern und Anhängern der Klassischen Musik. Gleichzeitig wird in vielen Bundesländern der Musikunterricht an Schulen gekürzt.

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11.04.2009  

Kulturpolitik

Musikhochschulen am Puls der Zeit?

Artikel für das Online-Magazin der Campustour 2009 der Heinrich-Böll-Stiftung

Der Studiengang Diplommusiker (DM) gehört neben Zahnmedizin zu den teuersten Studiengängen Deutschlands: MusikstudentInnen erhalten jede Woche 90 Minuten Einzelunterricht im instrumentalen Hauptfach bei ihrem Professor persönlich, außerdem sind Anschaffung und Instandhaltung von Instrumenten mit hohen Kosten verbunden. Um diese Kosten zu rechtfertigen und das Studium an gesellschaftliche Erfordernisse anzupassen, muss hier einiges getan werden.

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